HOTREC, der europäische Dachverband der Hotels, Restaurants und Cafés, hat in einer Stellungnahme an die Europäische Kommission seinen Standpunkt zu den von Google mit Blick auf das laufende EU-Wettbewerbsverfahren angebotenen Selbstverpflichtungen verdeutlicht

So erwartet das Gastgewerbe zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen, dass bei Google die organischen Suchergebnisse mit den direkten Verknüpfungen zu den gesuchten Betrieben immer an der Spitze der Suchergebnisse erscheinen und nicht unter lauter Werbeanzeigen und Links zu anderen Google-Diensten untergehen.

Dem öffentlichen Aufruf der Europäischen Kommission (Case COMP/C-3/39.740) folgend, lieferte HOTREC seinen fachlichen Beitrag zum Wettbewerbsverfahren gegen Google, der einflussreichsten Suchmaschine in Europa und weltweit. Der atomistisch strukturierte gastgewerbliche Markt in Europa, der vor allem durch Kleinst-und viele kleine und mittlere Betriebe geprägt ist, sieht sich generell mit Praktiken im Bereich der organischen Suche und Metasuche, der Buchungsportale und Bewertungsplattformen konfrontiert, die immer mehr Betriebe als unausgewogen oder ungerecht empfinden.

Als Reaktion auf die von Google angebotene Verpflichtungserklärung im aktuellen Wettbewerbsverfahren betont HOTREC, dass es für die kleinen und mittleren Unternehmen entscheidend ist, in den Suchergebnissen nicht durch Werbung und Links anderer, teils von Google betriebener, kommerzieller Dienste, immer weiter nach unten verdrängt zu werden. Denn dadurch wird Traffic von der Website des gesuchten Betriebes weggeleitet. HOTREC fordert daher, dass jegliche Suchergebnisse werblicher Art von den organischen Suchergebnissen hinreichend klar getrennt dargestellt werden sollten.

Darüber hinaus sollte es verboten werden, dass Hotelnamen ohne die Zustimmung des Eigentümers in fremden Anzeigen und Suchergebnissen verwendet werden und so der Eindruck einer direkten Verlinkung zum gesuchten Dienst oder Betrieb entsteht, während in Wirklichkeit der Traffic auf Webseiten Dritter umgeleitet wird.

„Die von Google bisher angebotenen Zusagen zur Ausräumung der wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission, sind aus unserer Sicht nicht ausreichend. Eine strengere Regulierung ist erforderlich und darüber hinaus sollte die Kommission auch eine gesetzgeberische Initiative zum generellen Verbot von Brand Bidding und Keyword-Advertising von OTAs auf Hotelnamen starten", fordert HOTREC-Präsident Kent Nyström.

Über HOTREC
HOTREC repräsentiert Hotels, Restaurants und Cafés in Europa. Die Branche steht für 1,7 Mio. Betriebe, von denen rund 99,5% Klein- und Mittelbetriebe sind. Das Gastgewerbe bietet allein in der EU 9,5 Mio. Arbeitsplätze. HOTREC vereint 44 national Hotel- und Gaststättenverbände aus 27 europäischen Ländern.

Markus Luthe
Hotelverband Deutschland (IHA)
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Mit der Anfang Juni zu ihrer Jungfernfahrt startenden Royal Princess stellt die US-amerikanische Reederei Princess Cruises nicht nur ihr neustes und modernstes Flottenmitglied vor. Das 3.600 Passagiere Platz bietende Schiff setzt auch Maßstäbe in Sachen Umweltverträglichkeit und damit die „grüne“ Politik des Unternehmens fort

Schon vor Jahren hat Princess Cruises damit begonnen, die Auswirkungen von Kreuzfahrten auf das Ökosystem zu reduzieren. So gehörte man zu den Ersten, die während des Festmachens in Häfen die Dieselmotoren aus- und auf Landstrom umschalteten. Bei einer Flottengröße von jetzt 17 Schiffen ein zweistelliger Millionenaufwand. So kommt es dann auch nicht von ungefähr, dass der Hafen von Seattle (USA) Princess Cruises in Anerkennung der Umweltbemühungen erst kürzlich mit dem Green Gateway Award auszeichnete.

Während das Fehlen von schwarzem Dieselqualm bei Hafenaufenthalten offensichtlich ist, greifen andere Maßnahmen eher im Verborgenen. So bekommen Gäste während der Kreuzfahrt nicht mit, dank welcher Maßnahmen Müll reduziert bzw. vermieden wird, Abwässer gereinigt oder verbrauchte Küchenöle zu Biosdiesel werden. Einen nächsten großen Schritt zur Optimierung der Umweltbilanz macht nun die Royal Princess. Sie wurde schon während der Planungsphase konsequent auf eine möglichst große Umweltverträglichkeit hin getrimmt.

So sind beispielsweise Rumpf und Antriebspropeller höchst energieeffizient designed und erfordern
vergleichsweise wenig Kraftstoff. Die Vielzahl dezentraler Klimaaggregate lässt sich bedarfsgerechter und ökonomischer steuern als eine zentrale Versorgung. Strom gespart wird auch durch den Einsatz von LED-Beleuchtung oder dank neuartiger Waschmaschinen, die zudem den Wasserverbrauch deutlich senken. Dies sind nur einige von zahlreichen Einzelmaßnahmen, die die Royal Princess in Summe zum „grünsten" Schiff der Princess Cruises-Flotte machen.

Über Princess Cruises
Princess Cruises bietet mit einer Flotte von 17 luxuriösen Schiffen Kreuzfahrten auf allen Weltmeeren. Die zuletzt 1,3 Mio. Passagiere genießen größten Komfort und eine außergewöhnliche Atmosphäre an Bord. Die Princess-Flotte besteht aus modernen Schiffen mit einer Kapazität zwischen 680 und 3.600 Gästen und steuert auf über 150 unterschiedlichen Routen fast 350 Häfen auf sieben Kontinenten an.

Ansprechpartner: Rolf Nieländer
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